Donnerstag, 22. Oktober 2009

Der Alltag und alles Mögliche...

Hallo ihr Lieben,
nun melde ich mich mal wieder über diesen Weg bei euch! War die letzte Zeit viel beschäftigt. Da kam es schon mal vor, dass wir von morgens um 8 bis abends um halb 6 Aktivties leiten mussten. Nach so einem Tag ist man dann ganz schön erledigt.
Aber es macht dennoch viel Spaß mit den Kindern zu arbeiten!
An einem dieser Tage war ich Nachmittags eingeteilt 3 Gruppen beim Kajaken zu leiten und nachdem ich das letzte Mal das Kajak auf den Kopf bekommen habe hat mir diesmal ein hysterisches Kind das Paddel ins Gesicht geschlagen. Bin mit zwei Beulen an Stirn und Nase und etwas Kopfschmerzen davon gekommen...ich glaub ich sollte die Kajaks in Zukunft besser meiden:)
Dennoch haben wir hier freie Tage und Freizeit. So haben wir uns letzte Woche Sonntag, da schönes Wetter, war die Kajaks geschnappt und sind zusammen den Fluss entlang gepaddelt bis zum Meer. Diesmal haben uns nicht die Tide zu schaffen gemacht sondern der starke Wind am Meer. Es war schier unmöglich gegen den Wind zu paddeln. In 2 Wochen haben wir mit Bernie ein Wochenende lang eine Kajak Tour geplant. Bin mal gespannt wie das wird.
Letzte Woche war ich mal wieder mit Jo ausreiten. Diesmal sind wir am Strand entlang geritten. Wir haben zum Glück super gutes Wetter gehabt und es war ein herrlicher Morgen am Strand mit den Pferden!
Außerdem üben ich mich gerade etwas an der rockwall im boldering. Dabei klettert man nicht in die Höhe, sondern möglichst schnell eine Wand entlang. Die Jungs dagegen üben momentan soganannte dyno jumps oder dyno climbing. Schaut mal bei Youtube nach was das genau ist. Ist schwierig zu erklären...
Ja, und es gab auch Tage wo keine Gruppen im Camp waren und wir alles geputzt hatten und dann den halben Vormittag bei Clint im Büro saßen und versucht haben PingPong Bälle mit Hilfe von den Wänden und der Decke in eine Tasse zu treffen, weil es einfach nichts zu tun gab für uns.
In dieser Zeit ist auch das Spiel entstanden von Clints Büro in Robs Büro, welches am anderen Ende des Gebäudes liegt, zu kommen ohne den Boden zu berühren. Ja wir haben unseren Spaß beim Arbeiten!
Zu den Chefs hier vom Camp haben wir Jugendlichen ein freundschaftliches Verhältnis. So lud uns Rodney schon zum Mittagessen ein und wir haben den Nachmittag damit verbracht, bei ihm Singstar zu spielen. Auch bei Rob(der Hauptchef hier) und seiner Frau haben wir einige Abende verbracht. Entweder haben wir einfach nur geredet, Brettspiele gespielt oder einen Film geschaut.
Eine eher traurigere Nachricht ist, dass Karin und Selina mich nun wieder verlassen werden. Nachdem sie jetzt hier für 3 Wochen gearbeitet haben, geht es am Donnerstag für die beiden auf die Südinsel weiter. Wir hatten echt eine schöne Zeit zusammen hier auf dem Camp und ich werde sie vermissen. Wir werden uns dann an Weihnachten auf der Südinsel wieder treffen.
Letztes Wochenende haben wir 5 (Simon, Michael, Karin, Selina und ich) in New Plymouth verbracht. Mehr dazu aber im nächsten Blogeintrag...
Seid lieb gegrüßt von weit weg!

P.S: Mehr Kurioses und Gewöhnungsbedürftiges:

- Es gibt hier Chips mit chicken flavor...schmecken aber eigentlich ganz gut!

- Wenn man hier Alkohol im Supermarkt als Gruppe einkauft, muss die gesamte Gruppe ihre Ausweise vorzeigen auch wenn du nicht vorhast von dem Alkohol zu trinken.
Um dies zu vermeiden, versuchten wir am Wochenende an getrennten Kassen zu zahlen doch selbst das hat nicht funktioniert, denn einer der Verkäufer hatte uns vorher als Gruppe zusammen im Laden gesehen und wir mussten so über zwei Kassen hinweg unsere Ausweise ebenfalls vorzeigen.

- Eine Straße zu überqueren kann echt spannend sein in größeren Städten. An manchen Kreuzungen sind die Ampeln so geschaltet, dass alle 4 Fußgängerampeln gleichzeitig grün werden, sodass man die Kreuzung auch diagonal überqueren kann.

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