Mittwoch, 4. November 2009

Mount Taranaki Wochenende

Samstag um 8 Uhr sind wir (Selina, Karin, Simon, Micha und ich) zu unsrer 3- tägigen Tour zum Mount Taranaki oder Mount Egmont aufgebrochen.
Die Hinfahrt von 4h verlief problemlos und nach einem Zwischenstopp in Patea, wo es einen berühmten Strand mit schwarzen Sand gibt, haben wir dann, am Strand in der Nähe von New Plymouth, Johannes und Malte getroffen, bei denen wir die zwei Tage übernachteten.
Von dort aus ging es zurück nach New Plyomuth wo wir einen riesigen Felsen direkt am Meer hinauf kletterten un eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt, den Strand und die Umgebung hatten.
Doch Mount Taranaki versteckte sich leider hinter Wolken...Nach dem wir im Pukekura Park gewesen sind und einen schönen Spaziergang am Coastal Walkway bei wunderschönem Wetter gemacht hatten, ließen wir den Abend gemütlich am Strand ausklingen.
Am nächsten Morgen, nachdem wir ausgeschlafen hatten, testeten wir den Hochseilgarten bei Johannes und Malte im Camp und hatten viel Spaß beim Flying Kiwi oder anderen Herausforderungen in schwindeliger Höhe.
Nachmittags dann ging es weiter zum Lake Mangamahoe. Hier hat man bei schönem Wetter eine super Sicht auf den Berg und man soll sogar sein Spiegelbild im Wasser sehen. Doch auch leider heute versteckte sich Mount Taranaki hinter Wolken. Schade!
Dennoch fuhren wir danach zum Besucherzentrum des Mount Taranaki am Nordhang und starteten dort eine 2 stündige Wanderung zu einem Aussichtspunkt und zurück.
Man eine super Aussicht ins Tal.
Den Abend verbrachten wir dann mit Abendessen kochen und schwatzen in der Wohnung von Jonhannes und Malte auf dem Camp.
Montag morgen machten wir uns dann wieder auf den Heimweg. Nicht weit von New Plymouth entfernt legten wir noch einen Zischenstopp ein, um uns die Dawson falls anzuschauen.
Auf dem Weg dorthin ging es einige Zeit steil bergauf und wir entdeckten plötzlich, dass Dampf aus der Motorhaube des Autos stieg. Oben angekommen öffneten wir die Motorhaube und es sah gar nicht gut aus. Der Dampf kam uns entgegen und an einer Stelle tropfte Wasser aus dem Kühler. Wir beschlossen und die Wasserfälle anzuschauen und das Auto währendessen abhkühlen zu lassen. Als wir zurück waren half uns die freundliche Dame vom Besucherzentrum und brachte uns Wasser um es in den Kühler zu füllen.
Das ganze ging leider nicht lange gut. Wir sind nur bis Patea gekommen als der Motor schreckliche Geräusche von sich gab und wieder Dampf aus der Motohaube aufstieg. Zum Glück hatten wir es bis in das Dorf geschafft, denn danach sprang das Auto nicht mal mehr an.
So schoben wir es die letzen Meter bis zu einer Tankstelle.
Dummerweise war Feiertag und so hatte keine Autowerkstatt mehr offen und es fuhren auch keine Busse, mit denen wir zurück fahren hätten können. Nach einem kurzen Anruf im Camp machte sich Rodney unser Chef auf den Weg um uns abzuholen. Man muss dazu sagen, dass wir noch 3h von unserem Camp in Waikanae entfernt waren. Das war echt total nett von ihm sich 6h ins Auto zu setzen um und abzuholen!
Nach einem Abendessen und einem Besuch bei einer netten Dame, die uns zum Tee eingeladen hat, nachdem sie uns auf der Straße beim Auto schieben gesehen hat, kam Rodney dann um uns mitzunehmen. Selina und Karin blieben in Patea für die Nacht um am nächsten Tag nach ihrem Auto schauen zu lassen. Leider dauerte die Reperatur länger als gedacht und sie mussten eine weitere Nacht in Patea verbringen. Mit einem neuen Motor und einem neuem Kühler, was die beiden 1200$ kostetet, ging es dann nach diesem teuren Zwischenfall für die beiden auf die Südinsel weiter.
Trotz der etwas abenteuerlichen Rückfahrt hatten wir ein echt schönes Wochenende und viel Spaß zusammen!

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